Anmeldung zum Vortrag und Austausch
einladung zum austausch
nachlass anna oppermann im dialog
ein nachmittag mit begegnungen
zwischen erinnerung und forschung
so 27 sept 2026 13.00 -16.00
saasfee*pavillon
Anlässlich der Ausstellung von Anna Oppermann im saasfee*pavillon laden wir Freund_innen, Familie, langjährige Weggefährt_innen, Künstler_innen, Forscher_innen und Fans zu einem gemeinsamen Nachmittag ein.
Im Mittelpunkt steht der Austausch über Anna Oppermanns Werk, seine heutige Rezeption und die Frage, wie ein künstlerischer Nachlass lebendig gehalten werden kann. Denn ein Nachlass ist mehr als die Sicherung von Materialien. Er lebt von den Menschen, die sich mit ihm beschäftigen, Erinnerungen teilen, neue Fragen stellen, Zusammenhänge herstellen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen.
Zwischen offenen Gesprächsformaten zum gemeinsamen Austausch gibt es Inputs mit aktuellen künstlerischen, kunsthistorischen und kuratorischen Positionen:
- Dr. Meta Marina Beeck ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick in Berlin. Sie promovierte über Anna Oppermann und kuratierte 2019 die Ausstellung Anna Oppermann. Künstler sein an der Kunsthalle Bielefeld. In ihrem Beitrag „Künstler sein. Anna Oppermann als Frau, Künstlerin, Dozentin, Mutter und Feministin“ widmet sie sich den unterschiedlichen Rollen und Selbstverständnissen, die Oppermanns künstlerische Praxis geprägt haben.
- Unter dem Titel „Zooming in: Ein Gespräch aus Anna Oppermanns lebendigem Archiv“ werfen die Kunsthistorikerin und Kuratorin Anja Heitzer sowie die Künstlerin Verena Issel live einen Blick in das posthum bislang nicht gezeigte Ensemble Kein Bauch, wenig Kopf, viel Schwanz (1982). Verena Issel ist Bildende Künstlerin und „Hardcore-Fan“ von Anna Oppermann. Sie lebt in Berlin und ist Professorin für Bildende Kunst an der BTU Cottbus-Senftenberg. Anja Heitzer ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. Sie ist aktuell an der Pinakothek der Moderne in München tätig und promoviert zu Anna Oppermann.
- Als Autor und Kurator liest Nicholas Tammens Oppermanns Werk vor dem Hintergrund von Minimalismus-Kritik, feministischem Diskurs und Psychoanalyse als anhaltende Herausforderung an tradierte Vorstellungen von künstlerischer Autonomie und Subjektivität. Tammens realisierte Ausstellungen und Projekte mit Künstler_innen wie Dora Budor, Patricia L. Boyd, Jef Geys, LaToya Ruby Frazier und Fred Lonidier und war unter anderem am Kunstverein Hamburg und bei Yale Union in Portland tätig.
Neben diesen konkreten Einblicken in die aktuellen Perspektiven auf Oppermanns Werk freuen wir uns über den Austausch mit langjährigen Weggefährt_innen der Künstlerin und des Nachlasses und weiteren Interessierten.
>> Da die Teilnehmerzahl und insbesondere die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist, bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung. <<