30.05.2024
Musik und Gegenkultur: Magnetizdat DDR
DiasporaOst
saasfee*pavillon
Im letzten Jahrzehnt der DDR fanden Punk und seine experimentellen Verästelungen in Post-Punk, New Wave, Elektronischer Musik und Avantgarde-Rock und -Pop auch in dem stillen Land ihre Hörer*innen. Wer hörte, wollte oft aber auch mehr: Magnetizdat DDR erzählt, wie aus Konsument*innen schnell Produzent*innen wurden und DDR-weit eine sich selbst verlegende Kassettentäter*innen-Szene entstand, der Magnetbanduntergrund. Die Herausgeber kommen mittels Geschichten, Anekdoten und Musik mit Autor und Popjournalist Thomas Meinecke ins Gespräch.
Das Kollektiv DiasporaOst sucht nach ästhetischen wie politischen Narrativen, um das Aufwachsen in Ostdeutschland im Umbruch von 1989/1990, das Erbe einer DDR-Sozialisation und das Leben in der Diaspora der BRD zu verstehen. Wir denken über das Träumen und Fürchten im Alltag der DDR nach, schreiben über und organisieren Veranstaltungen zu Kultur, Kunst und Politik der (Post-)DDR.
Magnetbanduntergrund Ost mit den Herausgebern Alexander Pehlemann, Robert Mießner, Ronald Galenza im Gespräch mit Thomas Meinecke.
Träumen und Fürchten. Narrative der DDR und Ostdeutschlands ist eine Veranstaltungsreihe von DiasporaOst, März-August 2024 Frankfurt/M.
Mit freundlicher Unterstützung